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Mit einem Fuß im neuen Zuhause

Samstag, 05. Dezember 2009 Autor: Christoph Wind

Der zuständige Auschuss (Schule, Jugend, Sport und Soziales) hat dem Konzept des Vereins für die Nutzung der Dachgeschosses im Kleinbahnhof zugestimmt. Jetzt muss der Stadtrat am 14. Dezember endgültig entscheiden. Die NW berichtet:

Domizil für das Neue Forum
Verein soll Räume im Dachgeschoss des Kleinbahnhofs bekommen

Enger (bs). Die Stadt Enger soll dem Verein "Neues Forum " die Dachgeschossräume im Jugend- und Kulturzentrum Kleinbahnhof als Treffpunkt und Vereinsheim zur Verfügung stellen. Das hat der zuständige Fachausschuss dem Rat empfohlen.
Die Kosten für die Sanierung des kommunalen Gebäudes werden auf etwa 80.000 Euro geschätzt und sollen aus Mitteln des Konjunkturpaketes II finanziert werden.

Christoph Wind, Gründungsmitglied des Neuen Forums, stellte den Ausschussmitgliedern ein vom Verein entwickeltes Nutzungskonzept für die Dachgeschosswohnung vor, die früher als Notunterkunft für Obdachlose diente.

Demnach könne die Wohnung zwar nicht für größere Veranstaltungen genutzt werden, dem Forum aber endlich ein Zuhause geben, in dem ein aktives Vereinsleben gestaltet werden könne. Größere Treffen für Info-Abende, Filmvorführungen oder Workshops seien hier durchaus möglich. Konzerte wolle man wie schon in der Vergangenheit weiter in Zusammenarbeit mit dem Kleinbahnhof organisieren. Bei der Sanierung, die - so der Verein - "für jegliche zukünftige Nutzung der Dachetage nötig ist und den Wert des historischen Gebäudes heben", wollen die Forumsmitglieder durch Eigenleistungen helfen, Kosten zu sparen.

Zwischen Stadt und Verein soll ein Nutzungsvertrag geschlossen werden. Bis auf Margret Gieselmann (FDP) waren sich die Lokalpolitiker einig, den Verein durch die Bereitstellung der Räume unterstützen zu wollen. Allerdings, so betonte Klaus-Hermann Bunte (Grüne), sei mit dieser Förderung auch eine Forderung verbunden: "Es müssen Aktivitäten und Veranstaltungen folgen", forderte er das "Neue Forum" auf, seinem Anspruch, das kulturelle Leben vor Ort bereichern zu wollen, auch langfristig nachzukommen.

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